2012

13.-15.07.2012 ADAC Kart Masters, Liedolsheim

19. Juli 2012 von cmv-sportmedia

ADAC: Beinhartes Wochenende für Emil Sawan-Montag in Liedolsheim

Das vierte Rennwochenende zum ADAC Kart Masters 2012 stand für Emil Sawan-Montag unter keinem guten Stern. Nach guten Trainingsleistungen schaffte der KF3-Junior trotz unverschuldeten Unfällen in den Vorläufen die Qualifikation für die Finalrennen, wurde jedoch auch dort von der Konkurrenz ordentlich in die Mangel genommen.

25 Kilometer nördlich von Karlsruhe gelegen fand am vergangenen Wochenende die vorletzte Veranstaltung des ADAC Kart Masters 2012 im badischen Liedolsheim statt. Unter den 39 Piloten der Juniorenklasse fand sich erneut Emil Sawan-Montag mit seinem Team RL-Competition im großen Kreis der Teilnehmer ein. Nach vielversprechenden Trainingssitzungen stellte der Nachwuchsfahrer aus Berlin auch im Zeittraining sein Können unter Beweis. Mit dem achten Platz des Qualifikationstrainings schuf der Maddox-Pilot eine gute Ausgangsbasis für die kommenden Vorläufe.

So positiv das bisherige Wochenende vonstatten ging, sollte der weitere Verlauf der Veranstaltung eine vollkommene Kehrtwende einnehmen. In einen unverschuldeten Unfall verwickelt, musste Emil den ersten Heat bereits nach fünf gefahrenen Runden vorzeitig beenden. Auch im zweiten Vorlauf in einen Startunfall verwickelt, gab der Berliner Pilot nicht auf und erreichte mit dem 14. Platz den direkten Einzug in die sonntäglichen Finalrennen.

Bevor das eigentlich Renngeschehen am Folgetag begonnen hatte fand zunächst ein morgendliches Warm-Up statt. Hingegen der Läufe am Vortrag nun unter nassen Bedingungen konnten sich die Piloten an die rutschigen Verhältnisse gewöhnen. Ein Unfall während dieser Session schockte nicht nur den Fahrer Emil selbst, auch sein Kart wurde bei einem Einschlag in starke Mitleidenschaft gezogen.

Um mit bestmöglichen Material an den Start gehen zu können, musste in gemeinsamer Teamarbeit der Rahmen des Maddox-Karts neu ausgerichtet werden. Nach viel Arbeit rollte Sawan-Montag auf dem 30. Platz liegend in die Startlöcher des ersten Finalrennens. In einem Rennen über 16 Runden lief es für den Youngster noch nicht ganz rund, wobei er sich trotz harter Attacken in dem stets eng umkämpften KF3-Feld zu behaupten wusste. Kurzzeitig von seinen Mitstreitern neben die Strecke befördert, fand die Aufholjagd nach vorne einige Unterbrechungen und konnte in diesem Lauf nicht über den 25. Platz hinausgehen.

Im abschließenden Finalrennen von den Einstellungen deutlich besser aufgestellt, schaffte der Fahrer vom ADAC Berlin-Brandenburg in erneut kämpferischer Motivation den Anschluss an das Mittelfeld zu erlangen. Über die Runden konnte sich der 13-Jährige stetig verbessern und mit dem 17. Platz zu einem kleinen Teil die Kohlen aus dem Feuer holen, wobei dieses Ergebnis nach dem starken Auftakt nicht die tolle Performance von Emil wiederspiegeln kann.

„Hier in Liedolsheim wurde ich einfach ein bisschen vom Pech verfolgt. Erst in den Vorläufen in unverschuldete Unfälle verwickelt, sollte die Pechsträhne auch im ersten Finallauf nicht abreißen. Ich werde mich nun voll und ganz auf das letzte Rennen in Wackersdorf konzentrieren.“, sagte Emil Sawan-Montag im anschließenden Interview.

Nach einer kurzen Sommerpause lädt der ADAC vom 22.- 23.09 zum abschließenden Saisonfinale des Kart Masters 2012 in das bayrische Wackersdorf ein.  

 

1.6.--3.6.2012 ADAC Kart Masters, Kerpen

4. Juni 2012 von cmv-sportmedia

Für Emil Sawan-Montag stellten die vergangenen Rennen zum ADAC Kart Masters 2012 in Kerpen Manheim ein wahrhaftiges Wechselbad der Gefühle dar. Nachdem der finale Vorlauf nahezu optimal verlief, wurde der sympathische Maddox-Pilot in den abschließenden Finalrennen unter anderem von der falschen Reifenwahl gebeutelt.

Pünktlich zur Saisonhalbzeit veranstaltete die vom ADAC organisierte Kart Masters Serie ihr drittes Rennwochenende auf dem traditionsreichen Kartsportkurs in Kerpen Manheim. Widrige Wetterverhältnisse am Sonntag setzten nach strahlendem Sonnenschein des Samstages eine große Portion Glück für die Rennen voraus.

Hingegen der zahlreich erschienenen Konkurrenz konnte Emil Sawan-Montag kein so hohes Maß an Erfahrung auf der anspruchsvollen Kerpener Strecke vorweisen. In der schnellen Runde des Zeittrainings reichte es daher zunächst zum 26. Platz aller 42 gemeldeten Piloten der Juniorenklasse KF3.

„Zuvor hatte ich lediglich einen Trainingstag in Kerpen. Davor war ich das letzte Mal vor vier Jahren hier. Auch wenn es schwierig ist auf dieser Strecke zu überholen, werde ich in den kommenden Vorläufen versuchen weiter nach vorne zukommen.“, zeigte sich der ADAC Berlin Brandenburg Fahrer kämpferisch.

Im ersten Heat noch in einen Unfall verwickelt, sollte der zweite Vorlauf mit Platz neun ein nahezu perfektes Unterfangen darstellen. Mit Hilfe einer hervorragenden Karteinstellung gelang dem gebürtigen Berliner von Platz 18 ausgehend eine erhebliche Positionsverbesserung, welche ihm in Addition beider Vorläufe den 26. Startplatz für das erste sonntägliche Finalrennen einbrachte.

Für den letzten Renntag des Wochenendes sammelte Emil Sawan-Montag einmal mehr seine vollste Konzentration. Innerhalb 15 Rennrunden galt es nicht nur den zahlreich erschienenen Konkurrenten Stand zu halten, auch die stets anhaltenden Regenschauern erschwerten das Renngeschehen des Finaltages. Aus der 13. Reihe in das Rennen gestartet musste der 13-Jährige schon in der frühen Rennphase einen herben Dämpfer hinnehmen. In einen Unfall verwickelt fiel der talentierte Nachwuchspilot zunächst zurück, ließ sich für die folgenden Runden jedoch nicht entmutigen. In motivierter und konzentrierter Weise kämpfte er sich in das Mittelfeld zurück und erzielte trotz der schwierigen Überholmöglichkeiten eine erhebliche Verbesserung seiner Position. In toller Manier gelang es Emil unter schwierigsten Bedingungen sich bis zum Fallen der Zielflagge auf den 17. Rang zu verbessern.

Unerwartet abtrocknende Bedingungen hielten beim letzten Rennen der Juniorenklasse Einzug. Während einige Stellen noch deutlich feucht waren, fanden sich auf der mittleren Ideallinie bereits zahlreiche trockene Stellen vor. Emil Sawan-Montag entschied sich zur Fahrt der finalen 15 Runden, auch im Hinblick auf den Wetterbericht, für die sichere Wahl der Regenreifen. In der folgenden Rennphase blieb der erwartete Regen jedoch aus, weshalb der Berliner mit stumpfen Waffen kämpfend nicht über den 25. Platz hinauskommen konnte.

„Das Wochenende in Kerpen stellt für mich ein totales Wechselbad der Gefühle dar. Nachdem sich nach dem Zeittraining ein positiver Trend abgezeichnet hat, lief mein Kart im zweiten Vorlauf nahezu perfekt. Leider ließ mir die falsche Reifenwahl im abschließenden Finalrennen keine Attacke nach vorne mehr zu.“, resümierte Sawan-Montag im anschließenden Pressegespräch.

 

11.--13.05.2012 ADAC Kart Masters, Ampfing

14. Mai 2012 von cmv-sportmedia

2. Platz im Qualifying blieb unbelohnt.

Nachdem Emil Sawan-Montag das Auftaktrennen der ADAC Kart Masters Serie in Oschersleben vorzeitig beenden musste, ging der junge Pilot besonders motiviert bei der zweiten Veranstaltung im südostbayerischen Ampfing an den Start.

Der gebürtige Berliner sorgte nach seiner weiten Anreise gleich im freien Training für positive Schlagzeilen bei den KF3 Junioren. Er war stets sicher und schnell unterwegs und ließ spätestens mit der zweitschnellsten Runde im Zeittraining seine Klasse aufblitzen.

Ein weiteres Mal stellte Emil unter Beweis, dass er sich direkt auf unterschiedliche Witterungsverhältnisse einstellen kann. Im ersten Heat sichert er sich bei Regen Platz fünf und im dritten Heat fuhr er auf trockener Strecke als Vierter über die Ziellinie.

Der erste Lauf begann nicht ganz wie geplant, denn gleich wenige Augenblicke nach dem Start wurde Emil von einem Konkurrenten erfasst. Eine Kollision mit schweren Folgen, denn der Berliner musste das Rennen mit verbogener Hinterachse fortsetzen. Er fiel mit lädiertem Kart bis auf den 15. Platz zurück.

Vor dem zweiten Lauf hatte dann Emils Technikteam alle Hände voll zu tun. Das gesamte Kart wurde sprichwörtlich auf den Kopf gestellt, um die Schäden der Kollision zu analysieren. Nach einer heißen Reparaturphase wurden die Chassiseinstellungen wieder optimiert und der Nachwuchspilot kämpfte sich auf den elften Rang vor.

Aufgrund der Kollision im ersten Rennen konnte sich Emil letztendlich auf dem Schweppermannring in Ampfing keinen Platz im vorderen Feld erkämpfen. Trotz der kleineren Rückschläge fällt das Fazit des Wochenendes positiv aus: In allen Sitzungen zeigte der 13-jährige, dass er sich bei sämtlichen Bedingungen auf der Strecke nicht vor der nationalen Kartsport-Elite verstecken muss. Bei einem optimalen Rennverlauf ohne Unfälle und technische Probleme wird der Nachwuchspilot mit Sicherheit gute Ergebnisse beim nächsten Rennen der Serie in Kerpen erzielen.

13.--15.04.2012 ADAC Kart Masters Auftatktrennen

16.04.2012 von cmv sportmedia

Mit großen Erwartungen startete Emil Sawan-Montag am vergangenen Wochenende in die Kartsport-Saison des ADAC Kart Masters. Der amtierende NAKC Champion (World Formula) hatte sich für den Saisonauftakt in Oschersleben viel vorgenommen und überraschte die versammelte Konkurrenz gleich im ersten freien Training mit der zweitschnellsten Rundenzeit.

Der sympathische Berliner verpasste dann im wichtigen Zeittraining jedoch den in Oschersleben so wichtigen Windschatten und steckte zusätzlich nahezu in jeder Runde im Verkehr der mit 50 Teilnehmern besetzten KF3 Juniorenklasse.

Der 30. Gesamtstartplatz (15. Platz in seiner Gruppe) bedeutete eine schwierige Ausgangslage für die anstehenden Qualifikationsrennen inmitten des hoch motivierten Starterfeldes. Es kam, wie es kommen musste: Der RL-Competition Neuzugang wurde in beiden Heats in unnötige Rangeleien verwickelt und verfehlte in Addition beider Ergebnisse mit dem 36. Gesamtrang die Qualifikation für die Finalläufe denkbar knapp um zwei mickrige Positionen.

Teamchef Robin Landgraf fand trotz des vorzeitigen Scheiterns lobende Worte für seinen Schützling:

“Emil geht mit einer für sein Alter ungewöhnlichen Akribie und Cleverness an seine Aufgaben heran. Ich bin überzeugt, dass sich der verdiente Erfolg sehr schnell einstellen wird.”

Der vom ADAC Berlin-Brandenburg geförderte Pilot hat nach einer kurzen Pause dann Mitte Mai beim zweiten Lauf im bayerischen Ampfing die nächste Gelegenheit seinen zweifelsohne vorhandenen Speed in ein verwertbares Ergebnis zu münzen.